als eine der ersten unter den 50 Musikschulen nach dem 2. Weltkrieg
Die Initiative hierzu ging wesentlich von Bruno Tetzner, dem späteren langjährigen Direktor der Akademie Remscheid aus, der auch Karl Lorenz aus Unna als Gründungsleiter der Schule nach Remscheid holte.
Lorenz hatte als genialer Pädagoge in ein paar Monaten bereits zwischen 1000 und 1200 Schülerinnen und Schüler für die Jugendmusikschule geworben und zunächst mit einer kleinen Schar von Lehrkräften, die alle aus dem Bereich der Schulpädagogik oder der Privatmusiklehrer Remscheids kamen eine vielfältiges Unterrichtsangebot auf die Beine gestellt.
Die Remscheider Schule gilt lange Jahre während der Aufbauphase des Musikschulwesens als Modellschule für zahlreiche Neugründungen in den darauffolgenden Jahren; Karl Lorenz war auch wesentlich am Zustandekommen des Verbandes deutscher Musikschulen beteiligt, der 1952 in Hamm gegründet wurde.
Gegen Ende der 50er Jahre Einstellung der ersten hauptamtlichen Lehrkräfte;
Einzelunterricht am Klavier war noch satzungsgemäß ausgeschlossen.
Mit der Gründung der Bundesakademie Remscheid 1958 entsteht eine rege Verbindung auch überregional.
Regelmäßige Offene Sing- und Tanzstunden, die Karl Lorenz durchführt schaffen intensive Verbindungen zur Öffentlichkeit und geben der JMS ein klares Profil der musikalischen Breitenarbeit.