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Als ehemalige Lehrerin der Musikschule (bis 1994 - damals noch Gudrun Hohmann) hoffe ich, dass die Pläne, die Schule zu schließen, inzwischen "vom Tisch" sind. Ich denke immer noch gern an die Zeit zurück und war besonders überrascht und erfreut, eine ehemalige Schülerin unter den Unterrichtenden zu finden. Herzlichen Glückwunsch, Carolin, und liebe Grüße an alle, die mich noch kennen!
Ich finde die Musikschule eine sehr wichtige Förderung Jugendlicher und Kinder,sowie alle anderen Musikbegeisterten Leuten. Es wäre absulut unfair sie zu schließen. Bite schließen sie etwas anderes etaws unwichtigeres alles dieses zentrum der Musik ´
Liebe Grüße
Hallo,
ein ganz dickes Lob an die Blue Stars! Wir haben sie auf dem Benefizkonzert am 7.11.2010 im CVJM-Saal-Lüttringhausen erlebt. Sogar mir als Kulturbanause ist klar, dass deren Auftritt große Klasse war!
Verwundert und leicht erbost war ich dann, als ich vernommen habe, dass die Zukunft der MKS bedroht ist.
Ich kann nur hoffen, dass sich die Entscheidungsträger die Zeit nehmen die eine oder andere Gruppe in Aktion zu erleben! Ein Schauer überkommt mich bei dem Gedanken, dass die Entscheidung über die MKS aus kurzsichtigen Berechnungen unter Außerachtlassung undenkbarer Konsequenzen mit Rotstift auf Papier resultiert.
Meiner Meinung nach ist die Leidenschaft und Energie, die der Lehrer (ich nehme an "Kai Balke") an dem besagten Sonntag vermittelt hat, unbeschreiblich Wertvoll!!! Ich denke er gibt den Erwachsenen von morgen sehr viel gutes mit auf den Weg! Ich kann mir nicht ausmalen was es auf lang oder kurz für unsere Stadt bedeuten würde, falls diese Einrichtung schließen würde. Ich bin nicht ausreichend involviert, um mir eine Meinung zu bilden, ob die im Gästebuch beschriebene Beitragsanpassung auf lange Sicht sinnvoll bzw. tragbar ist. Aber ein ungutes Gefühl habe ich dabei und vermute dass doch mehr gerechnet als gedacht wurde.
Genug der negativen Kritik!
Erstaunt war ich wie gut die Gruppe zusammen spielte! Obwohl man sah, dass einig Kids nicht besonders routiniert waren(kein Vorwurf ;)), organisierte der Lehrer die Truppe so klasse, dass die Qualität des Auftrittes erstaunlich gut war.
Also nochmal ein riesen großes Lob und Dankeschön an die Blue Stars, die selbstlos auf dem Benefizkonzert des CVJM-Lüttringhausen vielen Menschen eine große Freude gemacht haben!!!
Sehr schön erstmal, dass die Musikschule nicht geschlossen werden mußte.
Die Anpassung der Beiträge sind ja auch in Ordnung!
Nur wieso mußten auch die Sozialbeiträge wegfallen??
Die Erhöhung um 11,-Euro wäre ja ok gewesen, aber auf fast 160,-Euro!!
Wer von den städtischen Angestellten kann 160,-Euro im Monat für Musikunterricht ausgeben??
Da erklärt man seinen Kindern(4 an der Zahl), wie wichtig es ist ein Instrument zu lernen und dann haben sie auch eins bekommen um zu üben.(Nur ein einziges wurde geliehen!) Auf einmal muß man sagen, "Tja, tut mir leid! Können wir uns nicht mehr leisten!"
Auch ganz toll, wenn 2 dieser Kinder extra in die Musikklasse wollten und der eine das Leihinstrument hat!
Das bedeutet, dass er nach 1 1/2Jahren mal eben etwas anderes anfangen muß!
Da haben sich die Entscheidungsträger anscheinend keine Gedanken drüber gemacht!!
Aber man kann nur hoffen, dass nicht zu viele so ein ähnliches Problem haben, weil dann ist ja wieder ein neues Loch bei den Einnahmen!!
Prof. Werner Rizzi
Leiter des Remscheider Vokalensembles
FOLKWANG UNIVERSITÄT DER KÜNSTE
Musik.Theater.Tanz.Gestaltung.Wissenschaft
Prodekan des Fachbereichs 2
Beauftragter für die Studiengänge Musikpädagogik
Klemensborn 39
D 45239 Essen
Auch wir freien Träger können nur existieren, wenn wir Partner wie die Musik-und Kunstschule haben, mit denen wir zusammenarbeiten können!
„Wer Musikschulen schließt gefährdet die innere Sicherheit“ (Innenminister Otto Schily 29.1.2004 in Hamburg).
Dieses Zitat von Otto Schily macht einen frösteln, wenn man an eine Schließung denkt und darauf würde auch eine Privatisierung letztlich hinauslaufen. Die Musikschulen stehen mit dem Rücken zur Wand, da die Musikschulen zu den freiwilligen Leistungen zählen, wie z.B. Orchester oder Schwimmbäder, soweit sie über das Angebot des Schulschwimmens hinausgehen. Letztlich wird nur eine Gemeindefinanzreform helfen können, da keiner der desolaten städtischen Haushalte in NRW durch Einsparungen der Kommunen jemals wieder saniert werden kann (z.B. beläuft sich der gesamte Kulturetat von Leverkusen auf 1,8 Prozent! ). Musikschulen finanzieren sich zwischen 30 bis über 50 % selbst. Wirtschaftlich ist immer zu rechnen, dass also mit einer Schließung nicht nur eingespart würde, sondern auch diese Einnahmen wegfielen!
Rein rechtlich leider zu den freiwilligen Leistungen der Kommunen zählend, darf nicht verkannt werden, dass es sich bei den Kosten einer Musikschule in der Auswirkung und den Folgekosten nicht einfach um einen „Kulturtopf“ handeln darf, der zur Spardisposition steht, wenn es dem Haushalt schlecht geht. Es handelt sich im Gegenteil hier um eine Bildungseinrichtung! Wenn Bildung unsere einzige Ressource sein soll, darf die Musik- und Kunstschule nicht geschlossen werden – im Gegenteil! Helfen Sie mit, diese wertvolle kulturpädagogische Arbeit zu erhalten und den Bürgerinnen und Bürgern in Remscheid ein attraktives, preiswertes und kompetentes Angebot in Kultureller Bildung und musikalischer Betätigung zu bieten, damit nicht mittelfristig soziale Folgekosten doch wieder auf die Stadt zu kommen und Remscheid lebenswert bleibt:
Mit freundlichen Grüßen
Prof. Werner Rizzi
Es wäre echt schade wenn die Musik - und Kunstschule in Remscheid geschlossen wird.
Es ist die einzige Möglichkeit in Remscheid für Kinder und Jugendliche sich kreativ auszutoben und zwar außerhalb der Schule.
Wenn die Stadt die Kinder und Jugendlichen nicht unterstützt, hat die Stadt auch keine Zukunft.
Ich fordere die Stadt, dass sie mit unseren Steuern mehr unternimmt.
..jaaa es ist schon interessant, wofür "plötzlich Gelder frei gemacht"
werden können,
und WO, WELCHE Prioritäten gesetzt werden!
Sowohl lokal, als auch überregional!
Das Recht auf BILDUNG ist ein Menschenrecht gemäß Art. 26 der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte der Vereinten Nationen.
Die KULTURELLE BILDUNG ist ein wichtiges Potential für unsere gesellschaftliche Entwicklung!!!
Sie ist ein Bestandteil der Allgemeinbildung,
fördert ebenfalls persönliche Wertvorstellungen,
stärkt soziale und kommunikative
Fähigkeiten,
prägt das Zusammenleben in der Gemeinschaft auf einer bedeutsamen Basis,
welche auf keinen Fall eingespart werden sollte!
Ein GROSSES LOB an alle Engagierte + Aktivisten!
Bei weiteren Kampagnen + Aktionen
bitte Info an
claudia-fey@gmx.de
Kultur zu beschneiden, bedeutet, den Ast, auf dem man sitzt, ab zu sägen.
Kultur ist unsere Heimat, unser Zuhause, wer wollte dies zerstören?
In den umliegenden Großstädten ist bekannt, dass, wenn alle Personalstellen gestrichen würden, sich an der Finanzsituation nichts ändern würde!?
Könnte es dann nicht sein, dass an diesem System irgend etwas nicht stimmt?
-Wenn zu wenig Geld da ist, muss ich mir es nicht da holen, wo es ist?
-Wenn zu viele HARTZ IV-Empfänger da sind, muss ich dann nicht die Ursachen beheben?
-Wen es zu viele Schmarotzer gibt, muss ich denen nicht die Meinung sagen?
-Wenn nicht zu viele, ungerechtferigte und unlegitimierte, teure Kriege geführt würden, sollte man die nicht streichen?
-Wenn an den Küsten Europa´s die armsten der Armen um Einlass bitten, darf man denen den Einlass verwehren?
-Oder, darf man sie durch Unterlassung, töten???
H.V.
...und ein kleiner Nachtrag: So wenige Rechtschreibfehler wie auf dieser Seite sind auch ein Produkt von Kulturarbeit!
H.V.
Hi, ich bin Jan Brocksieper und habe 2 von meinen 12,8 Jahren bei Carolin Hlusiak Klavier gelernt. Wenn die Musikschule geschlossen wird, ist das für mich unakzeptabel! Es erfreut mich, wenn die Musikschule überlebt. Haltet den Kopf über Wasser! :-)
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