Oboe
René Eljabi, 

Liebe Kinder,

Ihr kennt sicher das Stück „Peter und der Wolf“. Die Oboe stellt die arme Ente dar, die vom bösen Wolf geschluckt wird. Dort klingt die Oboe ganz schön traurig und melancholisch. Aber dieses vielseitige Instrument kann auch lustig und frech sein. Die Oboe ist eines der schönsten Melodieinstrumente. Wegen ihres „reinen“ Tons stimmt das ganze Orchester nach ihrem „a“ ein – also ist sie auch ein sehr wichtiges Instrument.

Manche Leute glauben, Oboe zu spielen wäre besonders schwierig und anstrengend, man brauche viel Luft und man müsse sehr lange üben, bis man überhaupt einen brauchbaren Ton produziert. Keine Sorge! Ihr braucht eigentlich nicht viel Luft für die Oboe. Das Mundstück der Oboe wird aus zwei dünngeschliffenen Schilfblättern gemacht. Dieses Doppelrohrblatt (oder Rohr) hat eine sehr enge Öffnung – da passt nicht viel Luft rein. Was Ihr braucht, ist eine gute Steuerung der Atmung (Stütze) und gut trainierte Muskeln im Lippenbereich (Ansatz). Aber das lernt Ihr nach und nach.

Ihr könnt mit Oboe anfangen, sobald Ihr die Klappen richtig greifen könnt und die zweiten vorderen Zähne da sind, also ungefähr schon mit 10 Jahren.

Wichtig bei der Oboe (wie bei jedem Instrument) ist regelmäßiges Üben und Geduld – es lohnt sich!

Info: Fachbereich Holz- und Blechblasinstrumente, Heide Rieth

Tel.: (0221) 134343
E-Mail: h.rieth@netcologne.de